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Fernerkundung von Spurenstoffen mit Satelliten (SAT)

Willkommen auf der Seite der Satellitengruppe

Wir erforschen das komplexe Zusammenspiel chemischer und dynamischer Prozesse in der Atmosphäre anhand von Spurengasverteilungen, Aerosolen, Wolken und Temperaturverteilungen, die wir aus spektralen Messungen satellitengetragener Fernerkundungsinstrumente abgeleitet haben. Unser Arbeitsbereich umfasst die Prozessierung der Satellitendaten und deren Validierung, sowie die Untersuchung physikalischer und chemischer Prozesse in der Atmosphäre auf Basis der abgeleiteten Temperatur-, Teilchen- und Spurengasverteilungen, sowie die Entwicklung und Implementierung der dafür benötigten Auswertealgorithmen. Der Fokus unserer Arbeiten liegt auf dem MIPAS-Envisat Experiment. Auf die von uns abgeleiteten Satellitendaten kann hier zugegriffen werden. Neben unseren Arbeiten mit MIPAS sind wir mit der Vorbereitung zukünftiger Weltraummissionen befasst. Informationen zu unseren Veröffentlichungen, den MIPAS-Envisat Daten, unserem jährlichen Datennutzer-Treffen, unserem Strahlungsübertragungsmodell KOPRA, unserem Team und unseren Projekten finden Sie hier, allerdings nur in englischer Sprache.

Highlight des Monats:

Eine Verschiebung der subtropischen Mischungsbarrieren erklärt die hemisphärische Asymmetrie dekadischer Trends des mittleren Luftalters

Die Abbildung zeigt links die Änderung des mittleren Luftalters vom Zeitraum 2005-2008 zum Zeitraum 2009-2012 für MIPAS (a) und das durch ERA-I angetriebene Lagrange-Transportmodell CLaMS (c). Die rechte Seite zeigt, wie sich eine Verschiebung des Zirkulationsmusters (d.h. der Positionen der subtropischen Mischungsbarrieren und der Surf-Zonen) in der Breite auf die Höhen-Breiten-Verteilung des mittleren Luftalters auswirkt (es wird der Unterschied zwischen der verschobenen und der Original-Verteilung der Periode 2005-2012 gezeigt). Die Verschiebungen wurden aus Änderungen der Positionen der subtropischen Mischungsbarrieren bestimmt, die wiederum aus Wahrscheinlichkeitsverteilungen des Transport-Tracers N2O abgeleitet wurden.
(Abbildung aus: https://www.atmos-chem-phys.net/17/11177/2017/)

 

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