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Fernerkundung von Spurenstoffen mit Satelliten (SAT)

Willkommen auf der Seite der Satellitengruppe

Wir erforschen das komplexe Zusammenspiel chemischer und dynamischer Prozesse in der Atmosphäre anhand von Spurengasverteilungen, Aerosolen, Wolken und Temperaturverteilungen, die wir aus spektralen Messungen satellitengetragener Fernerkundungsinstrumente abgeleitet haben. Unser Arbeitsbereich umfasst die Prozessierung der Satellitendaten und deren Validierung, sowie die Untersuchung physikalischer und chemischer Prozesse in der Atmosphäre auf Basis der abgeleiteten Temperatur-, Teilchen- und Spurengasverteilungen, sowie die Entwicklung und Implementierung der dafür benötigten Auswertealgorithmen. Der Fokus unserer Arbeiten liegt auf dem MIPAS-Envisat Experiment. Auf die von uns abgeleiteten Satellitendaten kann hier zugegriffen werden. Neben unseren Arbeiten mit MIPAS sind wir mit der Vorbereitung zukünftiger Weltraummissionen befasst. Informationen zu unseren Veröffentlichungen, den MIPAS-Envisat Daten, unserem jährlichen Datennutzer-Treffen, unserem Strahlungsübertragungsmodell KOPRA, unserem Team und unseren Projekten finden Sie hier, allerdings nur in englischer Sprache.

Highlight des Monats:

 

MIPAS stellt globale Ozonverteilungen von der unteren Stratosphäre bis in die untere Thermosphäre bereit


 

Die spektralen Messungen von MIPAS im "middle" (MA) und "upper atmosphere" (UA) Modus sowie im "Noctilucent Cloud" (NLC) Modus haben die Ableitung von Ozonverteilungen ermöglicht, die von der unteren Stratosphäre (20 km) bis in die untere Thermosphäre (105 km) reichen. Die Messungen stehen kontinuierlich von Januar 2007 bis April 2012 zur Verfügung. Die Abbildung zeigt Zeitserien von Ozon-Mischungsverhältnissen für Tag- (links) und Nachtbedingungen (rechts), jeweils in den Tropen (oben) und im Nordpolarbereich (unten). Die weissen Streifen kennzeichnen Zeiträume, in denen die jeweiligen Nacht- oder Tagbedingungen über dem Nordpol nicht eingetreten sind. Die abgeleiteten Ozonverteilungen zeigen alle erwarteten Eigenschaften wie den starken Tagesgang oberhalb von ca. 55 km, saisonale und halbjährliche Zyklen, das ternäre Ozonmaximum im Winter in polaren Regionen um ca. 70 km, und eine solare Signatur in Phase mit dem Sonnenzyklus in den tropischen Tagesbeobachtungen um 90 km.

(Abbildung aus: https://doi.org/10.5194/amt-11-2187-2018)

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