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Fernerkundung von Spurenstoffen mit Satelliten (SAT)

Willkommen auf der Seite der Satellitengruppe

Wir erforschen das komplexe Zusammenspiel chemischer und dynamischer Prozesse in der Atmosphäre anhand von Spurengasverteilungen, Aerosolen, Wolken und Temperaturverteilungen, die wir aus spektralen Messungen satellitengetragener Fernerkundungsinstrumente abgeleitet haben. Unser Arbeitsbereich umfasst die Prozessierung der Satellitendaten und deren Validierung, sowie die Untersuchung physikalischer und chemischer Prozesse in der Atmosphäre auf Basis der abgeleiteten Temperatur-, Teilchen- und Spurengasverteilungen, sowie die Entwicklung und Implementierung der dafür benötigten Auswertealgorithmen. Der Fokus unserer Arbeiten liegt auf dem MIPAS-Envisat Experiment. Auf die von uns abgeleiteten Satellitendaten kann hier zugegriffen werden. Neben unseren Arbeiten mit MIPAS sind wir mit der Vorbereitung zukünftiger Weltraummissionen befasst. Informationen zu unseren Veröffentlichungen, den MIPAS-Envisat Daten, unserem jährlichen Datennutzer-Treffen, unserem Strahlungsübertragungsmodell KOPRA, unserem Team und unseren Projekten finden Sie hier, allerdings nur in englischer Sprache.

 

Highlight des Monats:

 

Darf man Averaging Kernels mitteln?

Oft arbeiten Wissenschaftler nicht mit einzelnen Vertikalprofilen von Spurengasen sondern mit mittleren Profilen. Auch beim Vergleich solcher mittleren Profile mit besser aufgelösten Daten müssen die Averaging Kernels beachtet werden. Naheliegend wäre in diesem Fall die Verwendung mittlerer Averaging Kernels. Leider ist dieser einfache Ansatz nicht ganz richtig, so bald es Korrelationen zwischen der Gasmenge und dem Averaging Kernel gibt. Die Abbildung zeigt den Kovarianzterm, um dem beim Vergleich von zonalen Mitteln des Gases HCN in verschiedenen Breitenbändern die mit einem mittleren Averaging Kernel geglätteteten hochaufgelösten Profile zu korrigieren sind. Wenn für das schlechter aufgelöste Retrieval klimatologische a priori Information verwendet wurde, dann ist der Kovarianzterm zum mit dem Averaging Kernel behandelten hochaufgelösten Profil zu addieren, um Vergleichbarkeit mit dem schlechter aufgelösten Profil herzustellen.

Abbildung aus https://doi.org/10.5194/amt-12-5155-2019