Institut für Meteorologie und Klimaforschung

Fernerkundung von Spurenstoffen mit Satelliten (SAT)

Willkommen auf der Seite der Satellitengruppe

Wir erforschen das komplexe Zusammenspiel chemischer und dynamischer Prozesse in der Atmosphäre anhand von Spurengasverteilungen, Aerosolen, Wolken und Temperaturverteilungen, die wir aus spektralen Messungen satellitengetragener Fernerkundungsinstrumente abgeleitet haben. Unser Arbeitsbereich umfasst die Prozessierung der Satellitendaten und deren Validierung, sowie die Untersuchung physikalischer und chemischer Prozesse in der Atmosphäre auf Basis der abgeleiteten Temperatur-, Teilchen- und Spurengasverteilungen, sowie die Entwicklung und Implementierung der dafür benötigten Auswertealgorithmen. Der Fokus unserer Arbeiten liegt auf dem MIPAS-Envisat Experiment. Auf die von uns abgeleiteten Satellitendaten kann hier zugegriffen werden. Neben unseren Arbeiten mit MIPAS sind wir mit der Vorbereitung zukünftiger Weltraummissionen befasst. Informationen zu unseren Veröffentlichungen, den MIPAS-Envisat Daten, unserem jährlichen Datennutzer-Treffen, unserem Strahlungsübertragungsmodell KOPRA, unserem Team und unseren Projekten finden Sie hier, allerdings nur in englischer Sprache.

 

Highlight des Monats:

 

Vergleich von MIPAS V5 Methan und Distickstoffoxid Messungen zu bodengebundenen FTIR Beobachtungen in Äthiopien

Die Abbildung zeigt in ihrem linken Teil den Vergleich zwischen mittleren Methanprofilen von MIPAS (rot, mit Standardabweichungen) und einem mittleren Methanprofil von bodengebundenen FTIR Messungen (schwarz, mit Standardabweichungen) in Addis Abeba, Äthiopien. Der mittlere Teil der Abbildungen zeigt die mittlere Abweichung (blau), den Standardfehler der mittleren Abweichung (blau, unterbrochen), und die relative Abweichung bezogen auf das Mittel der beiden Messungen (grün, obere Achse). Im rechten Teil der Abbildung wird der ex ante geschätzte kombinierte Messfehler (rot, unterbrochen) mit der Standardverteilung der mittleren Abweichung (schwarz) verglichen. Dieser Vergleich gibt einen Hinweis darauf, dass einer der beiden oder beide Messfehler unterschätzt werden.

Die Abbildung stammt aus: https://doi.org/10.5194/amt-13-4079-2020