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Kontakt:
imk

KIT Campus Nord
IMK-ASF
Prof. Dr. J. Orphal
H.-v.-Helmholtz-Platz 1
76344 Leopoldshafen
Tel: +49 721 608-29121
Fax: +49 721 608-24742
E-Mail

Veranstaltungskalender
Juli 2016
September 2016
August 2016
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Das Institut für Meteorologie und Klimaforschung - Atmosphärische Spurengase und Fernerkundung

Das Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) - Atmosphärische Spurengase und Fernerkundung (ASF) erforscht dynamische, mikrophysikalische und chemische Prozesse in der Erdatmosphäre mit dem Ziel, Veränderungen zu verstehen, zu quantifizieren und besser vorherzusagen.

Hochgenaue Messungen von atmosphärischen Spurengasen durch verschiedene Beobachtungsplattformen (Bodenstationen, Flugzeuge, Satelliten) liefern die für die Modellierung atmosphärischer Prozesse notwendigen Daten.

Besonderer Schwerpunkt der Aktivitäten des IMK-ASF ist die Erforschung der komplexen Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Dynamik und Transport, und Atmosphärenchemie.

NEWS

Stand_Woche der Umwelt
IMK-ASF präsent auf der Woche der Umwelt in Berlin

Forscher des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) und die Firma Bruker Optik GmbH aus Ettlingen präsentierten ihr gemeinsam entwickeltes mobiles Messsystem, ein tragbares Fourierspektrometer, auf der „Woche der Umwelt“ des Bundespräsidenten und der Deutschen Stiftung Umwelt im Berliner Schloss Bellevue.

Woche der Umwelt

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Polstracc_Halo
Messkampagne POLSTRACC: Starker Ozonabbau über der Arktis möglich

Die arktische Stratosphäre war in diesem Winter bisher außergewöhnlich kalt, damit sind alle Voraussetzungen für das Auftreten eines starken Ozonabbaus in den nächsten Wochen gegeben. Eine wesentliche Rolle spielen dabei vertikal ausgedehnte polare Stratosphärenwolken, die zuletzt weite Bereiche der Arktis bedeckten und ungewöhnlich tief bis in den untersten Bereich der Stratosphäre zu beobachten waren.

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Ozon und Klima Forschungsflugzeug HALO
Ozon und Klima: Mit dem Forschungsflugzeug HALO zum Nordpol

Die vom KIT koordinierte Messkampagne POLSTRACC (Polar Stratosphere in a Changing Climate, dt: Die polare Stratosphäre im Klimawandel) untersucht den Einfluss des Klimawandels auf die arktische Ozonschicht und die darunter liegende Tropopausenregion. Derzeit finden erste Testflüge von der DLR-Basis Oberpfaffenhofen bei München statt. Zwischen Januar und März 2016 dient dann die „Arena Arctica“ im nordschwedischen Kiruna am Polarkreis als Basis für zehn bis 15 Forschungsflüge über das Eismeer in Richtung Grönland und Nordpol.

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Forschungsflugzeug HALO
Durch den Monsun: Flugzeugmission zu Auswirkungen auf Luftqualität und Klimawandel

Die  Selbstreinigungskraft der Atmosphäre steht im Fokus der 30-tägigen Halo Kampagne OMO (kurz für Oxidation Mechanism Observations, „Beobachtung von Mechanismen der Oxidation“), die am 21. Juli von Zypern aus gestartet ist. Zunächst stehen Analysen über der arabischen Halbinsel und dem arabischen Meer auf dem Programm. Dann wechseln Flugzeug, Crew und Team auf die Malediven, um von dort aus die Atmosphäre über dem indischen Ozean und dem Golf von Bengalen zu analysieren. Anschließend geht es nochmals zwei Wochen nach Zypern.

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clono2_klein
Partitionierung und Budget von anorganischen und organischen Chlorverbindungen gemessen von MIPAS-B und TELIS in der Arktis im März 2011

Die mit MIPAS-B und TELIS am 31. März 2011 im arktischen stratosphärischen Polarwirbel durchgeführten Ballonmessungen lieferten Vertikalprofile anorganischer und organischer Chlorspezies sowie tageszeitliche Variationen von ClO bei Sonnenaufgang in einem Höhenbereich indem die Aktivierung bzw. Deaktivierung sehr reaktiver Chlorgase im Verlauf des Winters stattfindet. Die komplette Partitionierung von anorganischem und organischem Chlor sowie das gesamte Budget wurden aus den kombinierten MIPAS-B/TELIS Messungen abgeleitet. Ein Gesamtchlorgehalt von 3.41 ± 0.30 ppbv (zwischen 25 und 36 km) wurde dabei bestimmt. Dieser Wert ist konform mit früheren stratosphärischen Beobachtungen und bestätigt den leicht abnehmenden Chlorgehalt in der Stratosphäre.

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Einlasssystem D-AIHE
Vulkanische Aerosole beeinflussen die Strahlungsbilanz der Erde
Eine neue Studie, die in situ Aerosol Daten des CARIBIC Observatoriums mit neuausgewerteten CALYPSO Satellitendaten verbindet zeigt, dass auch Vulkanausbrüche der hohen Breiten einen signifikanten Einfluss auf die Strahlungsbilanz der Erde haben. Die Studie wurde in Nature Communications veröffentlicht.