Institut für Meteorologie und Klimaforschung

Bodengebundene Fernerkundung mit Fourier-Transformations-Infrarot-Spektrometern

Die Gruppe betreibt bodengebundene Fernerkundung, hauptsächlich mit Fourier Transformations Infrarot Spektrometern (FTIR). Mit ihnen wird die Konzentration von Spurengasen in der Atmosphäre gemessen. Das Ziel dieser Messungen ist es, langfristige Trends von Treibhaus- oder Ozonschicht relevanten Spurengasen zu bestimmen. Außerdem dienen sie der Validierung von Satellitendaten. Diese Messungen werden im Rahmen der internationalen Messnetze COCCON (COllaborative Carbon Column Observing Network), NDACC (Network for the Detection of Atmospheric Composition Change) und TCCON (Total Column Carbon Observation Network) durchgeführt.

Diese Messungen umfassen

  • ein Netzwerk von kompakten FTIR Spektrometern zur genauen Messung von Treibhausgasen, vor allem von CO2 and CH4 (COCCON),
  • spektral hochauflösende FTIR Spektrometer zur Messung von Spurengasen wie O3, HCl, HF, ClONO2, HNO3, N2O, CH4, CO, C2H6, und HCN (siehe FTIR 'sites' für Details),
  • Fernerkundung von Wasserisotopologen wie HD16O von verschiedenen Messplattformen (MUSICA),
  • Fernerkundung mit Millimeterwellen-Radiometrie (MWR). MWR erlaubt uns, Spurengasprofile bis zu einer Höhe von 60 km abzuleiten.

 

Weitere Infos auf der englischen Seite.